Fischotter-Kuchen

Ein MeisterWerk zum Aufessen. Lecker!

Material

Teig aus etwa 300g Mehl *
oder einen fertigen Kastenkuchen kaufen
Marzipanrohmasse
grüne, blaue und braune Lebensmittelfarbe
kleine Kieselsteine
Fischotterfigur
Backpapier
Messer
Kastenkuchenform
Nudelholz

Vorbereitung

Mit einem Teig nach Wahl einen Kastenkuchen backen und auskühlen lassen.

Tipp

Wir mögen den Fischotter-Kuchen sehr gern, wenn er nicht ganz so süß ist. Statt eines Kuchens machen wir Apfelbrot. Das ist schön saftig und mit der Marzipandeko wird es auf jeden Fall süß genug (auch für alle, die die Rosinen lieber weglassen.). Das Apfelbrot ist ein Hit bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das Rezept reicht für 2 Kastenformen. Hier geht es zum Rezept

So geht's

Die Kinder dürfen das Marzipan einfärben und auf Backpapier ausrollen. Dann legen sie zuerst ihre blauen Marzipanstücke oben auf den gebackenen Kuchen. Eine größere Marzipanplatte am besten mit dem Backpapier auf den Kuchen legen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Jetzt wird das grüne Marzipan ausgerollt und am oberen Rand das Gras eingeschnitten. Da sind Hand-Auge-Koordination und Fingerspitzengefühl gefragt.


Den Kuchen auf das Backpapier mit dem "Gras" stellen und die grüne Platte mit Hilfe des Backpapiers an die Kuchenseite andrücken. Die andere Seite genauso gestalten.


Jetzt kann der Bach noch weiter dekoriert werden: braunes Marzipan zu Treibholz geformt und kleine Kieselsteine geben dem Fischotter eine schöne Heimat.

 

Bei unserem Modell tummeln sich gleich zwei Fischotterfiguren, die uns auch bei anderen Spielaktionen noch begleiten werden. Geschickte Hände können natürlich auch einen Fischotter aus Marzipan modellieren.

In der Juni Ausgabe 2021 der Zeitschrift Klein & groß mein Kita-Magazin gibt es viele weitere Spielideen rund um den Fischotter von Ute Lantelme, AbenteuerKinderWelt.

 

Weitere Spiele zum Fischotter gibt es unter Spiele hier auf unserer Homepage und bei unserer Playlist Fischotter auf unserem YouTube-Kanal
 

Im Shop erhältlich

Weitere tolle Ideen und Spielanregungen findest du in unseren Elternheften, Büchern, hier auf der Homepage und in den Sozialen Medien.

MeisterWerken

Damit sind allerlei Kreativangebote gemeint, nicht nur, aber auch das klassische Malen und Basteln. Kreativität ist nach unserer Auffassung aber viel mehr als das. Kinder in diesem jungen Alter werden oft zum ersten Mal an die Fülle von Materialien und Werkzeugen herangeführt. Sie erleben ihre Umwelt über die Sinne, sie wollen sich ausprobieren und Spuren hinterlassen. Das können sie beim MeisterWerken mit Finger-, Lebensmittel- oder Cremefarben, aber auch mit Stiften, Pinseln oder Stempel. Kleister, Knete und allerlei andere Materialien können ebenso zum Einsatz kommen. Es muss also nicht immer ein fertiges Produkt entstehen, manchmal geht es einfach ums konkrete Tun, um das Erlebnis, die Erfahrung, das Event.

 

Ganzheitliches Lernen ist ein wichtiges Schlagwort in der AbenteuerKinderWelt, deshalb wird oft und gerne darauf geachtet, dass Inhalte und Themen der Stunde beim MeisterWerken erneut aufgegriffen werden.

Backen mit Kindern

Wer gerne backt und kocht entspannt schon bei der Vorbereitung. Kaum eine Zeit im Jahr ist so sinnlich und traditionell geprägt, wie die Weihnachtszeit. So lässt sich beides wunderbar miteinander verbinden: Entspannung und Vorfreude beim Backen, handfestes Anpacken und Kneten, Duft und Haptik der Zutaten, des Teiges und natürlich der Geschmack der fertigen Plätzchen. Und selbstverständlich die Erhaltung oder (Neu-) Schaffung von Traditionen: Ob Omas altes Rezept von Spritzgebackenem oder das lustig-chaotische, unkomplizierte Backen mit anderen Familien. Feste im Jahreslauf sind eine schöne Zeit um Traditionen zu pflegen …

 

Der Fischotter

Der Fischotter ist ein Marder, der sich optimal an das Leben im Wasser angepasst hat und zu den besten Schwimmern der Landraubtiere gehört. Er kann bis zu 8 Minuten unter Wasser tauchen und sowohl seine Ohren als auch seine Nasenlöcher unter Wasser verschließen. Er kann von Kopf bis zum Schwanz gemessen bis zu 1,30 m lang werden und zwischen 7 und 11 Kilogramm wiegen. Er lebt in Seen und naturnahen Flüssen und Bächen, aber auch z.B. in Fischteichen.

Er gehört zu den stark gefährdeten Arten und braucht eine gute Wasserqualität und die Möglichkeit sich im Uferbereich zu verstecken. Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen, aber auch junge Blesshühner, Enten und Bisamratten, Froschlurche, Schnecken und Mäuse können auf seiner Speisekarte auftauchen. In Europa findet man den Fischotter hauptsächlich in Tschechien im Osten Deutschlands sowie im Bayerischen Wald. Auch in Österreich gibt es noch kleinere Bestände, in der Schweiz gilt er seit 1989 als ausgestorben.


Weitere interessante Informationen zum Fischotter

gibt es bei Geolino 

und beim Bund Naturschutz
 

 

Geruchs- und Geschmackssinn

Gerüche und Geschmäcker umgeben unser tägliches Dasein. Vor allem in der Vorweihnachtszeit. Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen besitzen auch eine besonders ausgeprägte emotionale Komponente. Dies ist dadurch zu erklären, dass zwischen der Riechbahn und dem Limbischen System, das für die emotionale Bewertung der Sinneswahrnehmung im Gehirn verantwortlich ist, eine enge Verbindung besteht.

 

Geruchs- und Geschmackserfahrungen haben eine hohe Tiefen- und Langzeitwirkung. Sie verbinden sich mit Erinnerungen an Erlebnisse, die nach Jahren sofort wieder gegenwärtig werden, wenn ein bestimmter Geruch/Geschmack wahrgenommen wird.

 

Wahrnehmungsspiele

 

Die Kinder begreifen die Welt mit allen ihren Sinnen. Die Haut ist hierbei das größte Sinnesorgan und auch jenes, das zu allererst voll ausgebildet funktioniert. Über die Haut und den Mund (orale Phase) erkunden die Kinder die Welt. Je mehr verschiedene Sinneseindrücke die Kinder in den ersten Jahren über diese Kanäle erfahren, desto besser ausgeprägt ist ihre Sinneswahrnehmung. Hierbei hilft die große Anzahl sensorischer Wahrnehmungsrezeptoren auf der Haut.

 

Die Kinder bekommen so viele Eindrücke (sehen, hören, riechen, schmecken), aber auch unzählige Reize – sowohl von innen (Muskelspannung, Gleichgewicht) als auch von außen (Berührungen, Arten von Materialien). Im Kontext lernen die Kinder die Schwerkraft kennen, üben die Auge-Hand-Koordination, schulen sowohl Grob-, als auch Feinmotorik und be-greifen die Welt.

 

Um die Entwicklung der Kinder zu fördern und sie zu unterstützen, diese vielen Eindrücke und Erfahrungen zu integrieren, brauchen die Kinder vor allem Zeit, sich selbst im Umgang mit dem Material oder den Sinnesreizen zu erfahren – denn die Selbstwahrnehmung kommt vor der Fremdwahrnehmung.

Spielentwicklerin

Ute Lantelme

ist Sprachwissenschaftlerin, Autorin mehrerer Bücher und schreibt für das Kita-Magazin klein & groß und Raabits - Sprachbildung in der Kita aus dem Klett-Verlag...

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Texte: Ute Lantelme Fotos: Ute Lantelme Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Weitere Spiele

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