Für große Kritzelkünstler eine ganz einfache Laterne. Es gibt verschiedene Varianten, die alle ruck-zuck fertig werden.
Die Butterbrottüten-Laterne hat eine ideale Größe für die Kleinsten.
Material
Vorbereitung
Natürlich kann auch ein batteriebetriebener Laternenstab zum Einsatz kommen. Für die Kleinsten einen kurzen Stab wählen. Vielen Kleinkindern macht es Spaß zu Hause mit der Laterne herumzugehen. Der große Laternenumzug im Dunkeln ist für viele Kleine noch viel zu aufregend.
Die Kinder können das Papier nach Lust und Laune bemalen. Wer möchte kann natürlich auch Dinge aufkleben. Allerdings sollten die aufzuklebenden Sachen nicht zu groß sein, da das Papier am Ende an den kurzen Enden zusammengeklebt werden soll, so dass ein Zylinder entsteht. Sind die aufzuklebenden Sachen zu groß oder zu sperrig gelingt die Zylinderform nicht richtig.
Soll die Laterne getragen werden, am oberen Rand einen Streifen Tesaband (durchsichtig) aufgekleben, auf zwei gegenüberliegenden Seiten je ein Loch machen und einen Faden oder Draht durchziehen. So kann die Laterne an einen Laternenstab angebracht werden.
Am Ende eine LED-Kerze oder Lichterkette hineinstellen und fertig ist eine gemütliche Laterne.
Die Butterbrottüte kann, nachdem das Licht hineingelegt wurde, einfach oben zusammengebunden werden und mit einem Band an einen kurzen Ast gehängt werden.
Wird die Laterne eingefettet (Speise- oder Körperöl) leuchten die Farben noch intensiver. Die Kinder können das Öl ganz einfach mit den Händen verstreichen. Nach 2-3 Stunden ist das Fett eingezogen. Überschüssiges Fett mit einem Küchenkrepp abnehmen.
Eine gefettete Laterne leuchtet nicht nur intensiver, sondern hält auch Regen etwas besser Stand.
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Damit sind allerlei Kreativangebote gemeint, nicht nur, aber auch das klassische Malen und Basteln. Kreativität ist nach unserer Auffassung aber viel mehr als das. Kinder in diesem jungen Alter werden oft zum ersten Mal an die Fülle von Materialien und Werkzeugen herangeführt. Sie erleben ihre Umwelt über die Sinne, sie wollen sich ausprobieren und Spuren hinterlassen. Das können sie beim MeisterWerken mit Finger-, Lebensmittel- oder Cremefarben, aber auch mit Stiften, Pinseln oder Stempel. Kleister, Knete und allerlei andere Materialien können ebenso zum Einsatz kommen. Es muss also nicht immer ein fertiges Produkt entstehen, manchmal geht es einfach ums konkrete Tun, um das Erlebnis, die Erfahrung, das Event.
Ganzheitliches Lernen ist ein wichtiges Schlagwort in der AbenteuerKinderWelt, deshalb wird oft und gerne darauf geachtet, dass Inhalte und Themen der Stunde beim MeisterWerken erneut aufgegriffen werden.
Das MeisterWerken legt auch großen Wert auf die Kommunikation, womit es selbstverständlich den Spracherwerb fördert, den Wortschatz erweitert und Sprechanlässe liefert. Gerade beim gemeinsamen Basteln gibt es viele Sprechanlässe.
Auch die Idee, Familienmitgliedern oder Freunden etwas Selbstgemachtes zu schenken, ist zauberhaft. Das Kind erlebt die Freude und den Stolz, wenn das eigene Werk gelobt und beachtet wird und womöglich einen Ehrenplatz am Küchenfenster des/der Beschenkten bekommt. Sie fördern damit auch das Selbstbewusstsein des Kindes - es erlebt sich selbstwirksam.
Dies sind kleine Verse, die die Kinder zum Malen anregen, dabei können inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden, z.B. weihnachtliche. Malgeschichten fördern das sprachliche Bewusstsein der Kinder, sie sind gereimt und kurz. Es ist dabei nicht wichtig, dass sie korrekt umgesetzt werden, es ist allerdings darauf zu achten, dass der Inhalt der Geschichten etwa dem Stand der kindlichen Malentwicklung entspricht. Malreime sollen Spaß machen und sie fördern ganz allgemein die Lust des Kindes am Malen. Und malen gehört ja nun unbedingt zum Kindsein!!! Manche Kinder tun das von sich aus und immerzu… die anderen lassen sich vielleicht ein bisschen locken von den kurzen Reimen und Geschichten.
Etappen der Malentwicklung
Mit ganzem Körpereinsatz sind kleine Kinder beim Malen dabei, bevor sie nach und nach lernen, ihre Bewegungen besser zu kontrollieren. Die Malreime begleiten die Kinder entsprechend ihrer motorischen Entwicklung. Die Malgeschichten verleihen den ersten „Kritzel“bildern Bedeutung und nehmen diese kindliche Ausdruckform ernst.
Mit großer Aufmerksamkeit und Konzentration verfolgen die Kleinen die Malgeschichten in den Gruppenstunden und zu Hause. Gerne nutzen sie die Gelegenheit selber zum Stift zu greifen. Nicht selten kommentieren sie auch ihre Malbewegungen: sie singen und plappern dazu. Erst später erschaffen die Kinder erkennbare Bilder. In den ersten Jahren stehen der Spaß und Freude mit dem Stift bleibende Spuren hinterlassen zu können im Vordergrund.
Während des dritten Lebensjahres tritt das bewusste Zeichnen in den Vordergrund. Einfache Elementarformen, wie Kreise, Ovale, Vierecke und Kreuze können vom Kind bewusst gezeichnet werden.
Ziel der Malgeschichten ist es nicht, dass die Kinder am Ende die entstehenden Figuren nachzeichnen können, sondern vielmehr, dass ihr Interesse am Spielen mit dem Stift und am Malen geweckt und gepflegt wird. Gleichzeitig schulen die Malreime ihr Sprachverständnis sowie ihr Sprach- und Rhythmusgefühl. Idealerweise malen Kinder mit kurzen dicken Buntstiften oder Wachsmalstiften, da sie beim Halten von dünnen Stiften noch bis zum Alter von 7 Jahren sehr leicht zu stark verkrampfen. Malen ist von großer Bedeutung für die Entwicklung der Feinmotorik und eine wichtige Möglichkeit, dem inneren Erleben Ausdruck zu verleihen.
Würdige die Kunstwerke: Lass dir von deinem Kind etwas über sein Bild erzählen, anerkenne die gelungener Farbauswahl oder schöne Formkombinationen und schaff Raum für eine Wechselausstellung.
Spielentwicklerin
Ute Lantelme
ist Sprachwissenschaftlerin, Dozentin, Gründerin von AbenteuerKinderWelt und Autorin mehrerer Bücher und schreibt u.a. für das Kita-Magazin klein & groß, Raabits - Sprachbildung in der Kita aus dem Klett-Verlag...
Karin Brugger
ist Historikerin/Museumspädagogin, arbeitet als Tanzpädagogin und ist zertifizierte Balltrainerin der Heidelberger Ballschule. Sie ist seit 2017 im Team AbenteuerKinderWelt als Kursleitung und AbenteuerKinderWelt-Multiplikatorin...
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